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Die Tradition Menschen zu prüfen, bevor man ihnen wichtige Ämter
überträt, ist sicher so alt wie die Geschichte des Menschen
selbst. Jener Zeit war man auch in Großbritannien und den USA damit befasst, methodische Auswahlsysteme zu prüfen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges führte dann das OSS (Office of Strategic Services) solch ein Verfahren für die Auswahl geeigneter Saboteure, Agenten und Propagandisten ein. Die von RIEFFERT entwickelte Methode wurde nach 1942 nur noch in der deutschen Marine eingesetzt. Erst 1957 entschied die Bundeswehr, wieder eine systematische Offiziersauswahl nach neueren Erkenntnissen einzuführen. Der Ursprung des Assessments in der Wirtschaftswelt liegt im Jahre 1958:
Der amerikanische Konzern AT&T setzt es zur systematischen Personalauswahl
ein.
(tu) |
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