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Bewerbung
via E-Mail
Autor: Thomas Ullrich, DenkHalle Consulting
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Eine E-Mail ist zwar im Versand (meist) schneller als die Papierversion,
doch bei der Vorbereitung Ihrer Unterlagen werden Sie nicht an Zeit sparen,
denn: Die Anforderungen an Form, Inhalt und Umfang unterscheiden sich
nur wenig von der klassischen Papiervariante. Lediglich das Versandmedium
ist ein anderes.
Die wichtigsten Aspekte bezüglich des Mediums haben wir folgend für
Sie zusammengetragen.
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Welcher Stil ist online angebracht?
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Den richtigen Ton treffen Sie gewiss, wenn Sie Ihren Tonfall an die Selbstdarstellung
des Unternehmens und die Stellenanzeige anpassen. Wird dort eine lockere
Umgangsform gewählt, dürfen auch Sie eine etwas legerere Sprache
verwenden. Präsentiert sich das Unternehmen in sehr formellem Stil,
sollten auch Sie eine klassische Form waren.
Auf jeden Fall aber gelten die folgenden Stilregeln:
- Verwenden Sie eine aussagekräftige und seriöse E-Mail-Adresse.
Zwar mag im Privatbereich »puschi1974@yahoo.com« oder
»karldergrosse@web.de« eine schöne Adresse sein,
zur Bewerbung indes taugt sie wenig.
Ein Bewerber namens z.B. »Giac Pino« täte gut daran
sich eine E-Mail der Form »giac.pino@gmx.de«, »g.pino@hotmail.com«
o.ä. einzurichten.
- Schreiben Sie den Mail-Empfänger mit Namen an. Wissen Sie
diesen nicht? Dann finden Sie ihn heraus!
- Geben Sie eine aussagekräftige Betreffzeile an (z.B. »Mitarbeit
als Marketingleiter«).
- Soweit eine bestimmte Anzeigennummer/Bezeichnung vermerkt ist,
so geben Sie diese in der E-Mail mit an. Sind viele Stellen ausgeschrieben,
erleichtert dies die Zuordnung Ihrer Bewerbung.
- Verzichten Sie auf Emoticons oder spezielle Cyber-Ausdrücke.
- Halten Sie die E-Mail kurz und verwenden Sie kurze Sätze.
- Geben Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten an, also neben
E-Mail auch Telefonnummern und Postadresse.
Versenden Sie das Bewerbungsschreiben als einfache E-Mail (plain text).
Auf diese Weise hat der Adressat den Text direkt vor sich. Aufwendig gestaltete
E-Mails werden nicht in allen Mailprogrammen gleich interpretiert. Prüfen
Sie ggf. mittels eines 08/15-Acccoutns bei GMX, WEB.de, oder Hotmail, wie
Ihre E-Mail als einfache Textversion ankommt.
Emoticons, besondere Aufzählungszeichen etc. fallen damit in aller
Regel heraus. Auch grelle Farbkontraste, etc. sind zu vermeiden.
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Eine in einem HTML-fähigen Mail-Programm
gestaltete E-Mail

sollte auch in reiner Textform gut ausehen!
Nicht alle Mail-Programme interpretieren aufwendige Layoutangaben:

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Welche Dokumente anhängen?
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Einer Umfrage unter 90 Personalern zufolge wünschen sich diese bei
einer reinen E-Mail-Bewerbung:
1. Lebenslauf
2. Erfahrungsprofil
3. Beschreibungen bisheriger Projekte
4. Arbeitszeugnisse
5. Foto
Anders sieht es aus, wenn Sie in der E-Mail einen Link zu Ihrer Bewerbungshomepage
anbieten. Dann brauchen Sie lediglich ein konkretes Anschreiben zu verfassen.
Achten Sie jedoch darauf, die vollständige Linkadresse anzugeben
(z.B.: http://www.bewerbung.pinos-home.de).
Bei etwaigen Attachments (= angehängte Dokumente) beschränken
Sie sich auf Adobe Acrobat (*.pdf) oder Word-Dokumente (*.doc) bzw. Rich-Text-Format
(*.rtf) oder plain text (*.txt).
Umfangreiche Power-Point-Präsentationen sind meist weniger gern gesehen:
Sie sind in aller Regel zu groß und zum Ausdruck oft ungeeignet.
Auch gepackte Dateien (*.zip), selbstentpackende- oder Programm-Anhänge
(*.exe) sind wegen Virengefahr und zusätzlich nötiger Software
eher unbeliebt.
Dasselbe gilt für Tondokumente (*.mp3; *.wav; etc.) und kleine Filmdokumente
über Sie (*.avi; *.mpeg; *.asf; *.wmv; etc.).
Achten Sie darauf, dass die Anhänge insgesamt nicht mehr als 0,5-1,5
MB groß sind.
Ggf. sollten Sie alle Dokumente vor dem Versenden einer Virenprüfung
unterziehen.
(tu)
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