Bewerbung
  — Online oder klassisch?

 Autor: Thomas Ullrich, DenkHalle Consulting


Wer die E-Mail-Bewerbung und/oder die virtuelle Bewerbungsmappe nutzt, ist noch immer ein kleiner Pionier.

Die Unternehmen honorieren solch progressives Vorgehen sehr unterschiedlich.
Bei Pixelpark z.B. sind generell nur Online-Bewerbungen erwünscht. Bei Daimler-Chrysler, IBM oder Wella hängt es ganz vom Personaler ab, an den Sie geraten: So können Sie von Skepsis über Wohlwollen bis zur Begeisterung alles ernten.

Insgesamt spricht der Trend für die Online-Bewerbung. Aktuelleren Umfragen (mwonline; mediaacces) zufolge steht die Mehrheit der Personaler (83%) der Online-Bewerbung - darunter auch der Bewerbungshomepage - durchaus aufgeschlossen gegenüber.

Eine Statistik kann nur Tendenzen verraten. Und solche helfen Ihnen in der konkreten Situation nur bedingt.
Mittels folgender Checkliste können Sie eine erste Einschätzung vornehmen, ob für Sie eher eine Online-Bewerbung oder eher die klassische Papiervariante Sinn macht. Wir empfehlen zusätzlich: Einfach im Unternehmen nachfragen!

 

Checkliste: Welche Form der Bewerbung?
 
 eher online  eher klassisch (Papier)
  • Internet ist Teil des Geschäftsfeldes des angestrebten Unternehmens
     
     
  • der Webauftritt ist professionell, sehr aktuell und enthält interaktive Elemente

     
  • Stellenanzeige (nur) im Internet/auf der Unternehmenshomepage
     
  • angestrebte Tätigkeit hat mit dem Internet zu tun
     
     
  • Branche: Dienstleistung
  • Internet ist nicht Teil des Geschäftsfeldes, d.h. mittels WWW werden keine Umsätze gemacht
     
  • Webauftritt ist eher notwendige Visitenkarte, geringe Aktualität, keine Interaktivität
     
  • Stellenanzeige allein in Zeitungen
     
       
  • angestrebte Tätigkeit hat nichts mit dem Internet zu tun
     
  • Branche: industriell/gewerblich

  (tu)

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(C) Thomas Ullrich | DenkHalle Consulting - Düsseldorf, 2003