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Gehalt: Marktwertanalyse
Autor:
Thomas Ullrich, DenkHalle Consulting |
Wer sich gut vermarkten will, muss wissen was er wert ist. Dies klären
Sie mit folgenden drei Schritten der Marktwertanalyse:
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Schritt 1: Die Tätigkeitsanalyse
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Stellen Sie zusammen, welche Aufgaben Sie tatsächlich übernehmen.
Gehen Sie den Verlauf eines Tages, einer Woche und eines Monats durch, und
notieren Sie alle wiederkehrenden beruflichen Tätigkeiten und Verantwortungsbereiche.
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Schritt 2: Aktualitätsabgleich mit der Stellenbeschreibung
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Vergleichen Sie das, was Sie tun, mit den Aufgaben, die Ihnen gemäß
Ihrer Stellenbeschreibung zufallen. Gibt es für Ihre Position in Ihrem
Betrieb keine schriftliche Fixierung Ihrer Tätigkeiten, so sollten
Sie eine allgemeine Stellen-beschreibung als Grundlage hinzuziehen. Eine
Reihe von Kurzprofilen sind unter "http://berufenet.arbeitsamt.de"
zu finden. Kontrollieren Sie auch, welche Aufgaben Ihnen gemäß
Ihres Arbeitsvertrages zufallen.
Arbeiten Sie Unterschiede heraus, zwischen dem ursprünglich vereinbarten
SOLL und dem gegenwärtigen IST. Diese werden Ihnen bei der Argumentation
helfen.
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Schritt 3: Vergütungs-Benchmarking
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Das Vergütungs-Benchmarking bezeichnet den Vergleich Ihres Gehaltes
mit der in Ihrer Firma üblichen Gehaltsstruktur, aber auch mit dem
in Ihrer Branche für Ihre Position typischen Gehalt.
Einige Quellen für das Vergütungs-Benchmarking sind:
- http://www.gehaltscheck.de
dürfte die aktuellste und umfassendste (kostenfreie) Datenbank
im Web sein, die jedoch auch kostenpflichtige Gehaltsinformationen
anbietet.
- http://www.gehalt.de bietet ein recht günstiges (9,- €)
Programm zu den Gehältern im Öffentlichen Dienst. Die
zugehörige Hilfedatei enthält hierzu zahlreiche Informationen.
- Kienbaum bietet differenzierte Gehaltsstudien, die gegen eine
Gebühr von 350,- bis 1300,- Euro, je nach Branche, erworben
werden können.
- Gehaltsnennungen in Stellenanzeigen in der Tages-presse und in
Online-Jobbörsen.
- Tarifverträge bieten Einblick in das durchschnitt-liche
Gehaltsgefüge.
- Betriebsräte und Berufsverbände sind in der Regel ebenfalls
recht gut informiert und auskunftsfreudig, wenn es um das Thema
Gehalt geht.
Es gibt eine Reihe weiterer Listen. Sie sollten jedoch immer berücksichtigen,
dass
a) eine gewisse Bandbreite der Gehälter im Markt "vorkommt",
und ein Listenwert lediglich der Orientierung dienen kann
b) ein Teil der heute üblichen Gehälter für Angestellte
der freien Aushandlung unterliegt und partiell über geldwerte Vorteile
(Firmenwagen, Diensthandy, besondere Fortbildungen, etc.) abgegolten
wird
c) das "typische" Gehalt starken Schwankungen (bis
ca. 30 %) unterliegt. Starke Einflussgrößen sind z.B. der
Standort (West-Ost-Gefälle und Stadt-Land-Gefälle) sowie die
Firmengröße.
Wenn Sie es sich einfach machen wollen, empfehlen wir den Gehalts-Test
des gevainstituts,
um sich schnell einen fundierten Überblick über Ihren "Marktwert"
zu verschaffen.
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