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Wer sich gut vermarkten will, muss wissen was er wert ist. Dies klären Sie mit folgenden drei Schritten der Marktwertanalyse:
Bedenken Sie dabei, ob es Ihnen tatsächlich allein um das Geld geht, oder ob damit der Verzicht auf andere Annehmlichkeiten abgegolten werden soll. Hätten Sie statt einem Mehr an Geld lieber mehr Freizeit, mehr persönlichen Entscheidungsspielraum, eine bessere persönliche Perspektive oder eine Gleitzeitregelung? Möglicherweise finden Sie heraus, dass Sie mit Ihrem Vorgesetzen über ganz andere Dinge sprechen sollten, als über Ihr Gehalt. Wie immer Ihr angestrebtes Ziel aussieht: Sie sollten sich keine überzogenen
Hoffnungen machen. Innerhalb Ihres Unternehmens werden Sie kaum mehr als
10 % Gehalts-zuwachs erreichen können - bestenfalls. In jedem Fall lohnt es sich, das Jahresgehalt zu verhandeln. Wenn Sie Ihr Ziel festlegen, sollten Sie auch strategische Aspekte miteinbeziehen. So können Sie Fortbildungen später in eine weit bessere Verhandlungsposition bringen, als jetzt ein paar Euro mehr. Ziehen Sie also auch Alternativen zur reinen Gehaltszahlung in Betracht. Es gibt eine Reihe von Alternativen, die sich steuerlich sowohl für das Unternehmen, als auch für den Mitarbeiter rechnen. Hierzu zählen u.a.:
Diese Aufzählung lässt sich noch sehr viel weiter führen.
Sie sollten diese Aspekte für Ihre Gehaltsverhandlung berücksichtigen.
Ziehen Sie aber auf jeden Fall zuvor Ihren Steuerberater hinzu, um zu
klären welche Modellkombination sich für Sie - bei dem jeweils
aktuellen Steuerrecht - am meisten rechnet.
Das Sie sich lange keine Urlaub mehr haben leisten können, Ihre letzte Gehaltserhöhung drei Jahre zurückliegt und Ihr Kollege ja schließlich auch eine Gehaltserhöhung bekommen hat, sind Argumente, mit denen Sie sich lediglich lächerlich machen. Zwar gibt es Zeitgenossen, die zu glauben scheinen, das Gehalt sei eine Art "Anwesenheitsentschädigung", tatsächlich bezahlt Ihr Arbeitgeber Sie ausschließlich für die Leistung, die Sie erbringen. Um überzeugende Argumente zu finden, erstellen sie eine "Argument-Bilanz". In dieser sammeln Sie alle Gründe, die für und alle Gründe, die gegen eine Gehaltserhöhung sprechen. Die Gründe pro Gehaltserhöhung werden zu Ihren Argumenten für das Gespräch. Hierzu zählen unter anderem, ob Sie gegenüber Ihrer Stellenbeschreibung, bzw. gegenüber dem IST der letzten Gehaltsverhandlung
und viele andere Gründe mehr. Mit den Argumenten contra Gehaltserhöhung bereiten Sie sich auf mögliche Einwände Ihres Verhandlungspartners vor. Entwerfen Sie konkrete Entgegnungen auf diese Einwände.
Sind Sie eher ein Morgen- oder ein Abendmensch? Entsprechend werden Sie den Gesprächstermin eher auf 9:00 Uhr bzw. 12:30 Uhr legen oder auf ca. 11:00 Uhr bzw. auf 16:00 Uhr. Ferner gilt zu berücksichtigen, an welchen Tagen typischerweise besonders viel Betrieb ist, wann längere Sitzungen anstehen, auf die sich Ihr Vorgesetzter ggf. noch vorbereiten muss, etc. Auch wenn gerade Krisenstimmung in Ihrem Unternehmen herrscht, sollten Sie den Termin zur Gehaltsverhandlung noch einmal verschieben.
Durch die offene Ankündigung signalisieren Sie, dass Sie in dem Gespräch nicht gegen Ihren Chef antreten, sondern gemeinsam mit ihm an einer Lösung für Ihren Wunsch nach mehr Geld arbeiten wollen.
Stellen Sie sich vor einen Spiegel und grinsen Sie sich so kräftig Sie können für ca. 30 Sekunden bis 3 Minuten selbst an. Warum? Ganz einfach: Nicht nur gute Laune erzeugt ein Lächeln, sondern umgekehrt kann auch ein "erzwungenes Lächeln" nachhaltig die Laune heben! Anschließend ziehen Sie die Schultern bis zu den Ohren und lassen diese dann energisch fallen. Jedes Mal, wenn Ihre Schultern fallen, sagen Sie deutlich "Na und!". Diese Übung nimmt die Spannung aus dem Nacken. Nun sollten Sie wohlgestimmt, gelockert und gelassen dem Gespräch entgegengehen.
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K N O W - H O W
BUCH-TIPP: S E R V I C E TIPP:
BUCH-TIPP
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| (C) Thomas Ullrich | DenkHalle Consulting - Düsseldorf, 2003 |